Amazon a toujours un sérieux problème de déchets plastiques aux États-Unis

Amazon hat in den USA weiterhin mit einem großen Problem mit Plastikmüll zu kämpfen.

Trotz der angekündigten Initiativen zur Reduzierung der Menge an Plastikverpackungen offenbart die gemeinnützige Organisation Oceana eine besorgniserregende Situation bezüglich Amazon in den Vereinigten Staaten und verschärft damit die Debatte über die Umweltprobleme des E-Commerce-Riesen. Im Jahr 2022 erzeugte Amazon im Land bis zu **208 Millionen Pfund Plastikmüll**, ein Anstieg von fast 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese astronomische Menge an Abfall könnte den Planeten mehr als **200 Mal** umgeben, wenn man die Verwendung der berühmten Plastikluftkissen zum Schutz von Produkten während des Transports berücksichtigt.

Der Anstieg des Plastikmülls durch Amazon in den Vereinigten Staaten steht in krassem Gegensatz zur globalen Situation, in der das Unternehmen behauptet, seinen Einsatz von Plastikverpackungen bis zum Jahr 2022 um **11,6 %** reduziert zu haben. Die Vereinigten Staaten bleiben somit der problematischste Markt in hinsichtlich des Managements von Kunststoffverpackungen, was Fragen über die wahren Absichten von Amazon in Bezug auf die Umweltauswirkungen aufwirft.

Matt Littlejohn, Senior Vice President für strategische Initiativen bei Oceana, wirft eine relevante Frage auf: „Warum werden US-Kunden zurückgelassen?“ Die mangelnde Transparenz von Amazon über die landesweite Verteilung seines Plastikmülls und die fehlende Berichterstattung über die Auswirkungen von Drittanbietern machen es schwierig, die ökologischen Auswirkungen des Unternehmens wirklich zu verstehen. Oceana, das sich auf Marktdaten sowie Anpassungen nach öffentlichen Äußerungen von Amazon stützt, schlägt Alarm.

Die Antwort von Amazon auf diese Vorwürfe soll beruhigend sein. Pat Lindner, Vizepräsident für Mechatronik und nachhaltige Verpackung bei Amazon, bezeichnet den Bericht von Oceana als „irreführend“ und hebt die Initiativen des Unternehmens hervor, den Einsatz von Kunststoff in seinen Vertriebszentren zu minimieren. Allerdings stellen Plastikfolienbeutel, die in Amazon-Verpackungen häufig vorkommen, ein großes Problem bei der Recyclingfähigkeit dar und erfordern einen besonderen Ansatz, um sie von Mülldeponien und Verbrennungsanlagen fernzuhalten.

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Letztes Jahr brachte Amazon die Idee einer schrittweisen Umstellung auf recycelbare Alternativen für einige seiner Verpackungen vor, ohne jedoch einen konkreten Zeitplan für diese Änderungen festzulegen. Oceana wiederum drängt Amazon zu einer ehrgeizigeren Strategie zur Reduzierung des Einsatzes von Kunststoffverpackungen in den Vereinigten Staaten und fordert eine Rückgang um mindestens ein Drittel bis zum Ende des Jahrzehnts.

Diese Situation verdeutlicht die Komplexität der Nachhaltigkeitsbemühungen innerhalb von E-Commerce-Giganten und wirft wichtige Fragen zur Wirksamkeit von Umweltverpflichtungen in einem kritischen Markt wie den Vereinigten Staaten auf. Der Druck von Umweltorganisationen und die wachsende Nachfrage nach verantwortungsvollem Konsum scheinen wesentliche Hebel zu sein, um erhebliche Änderungen in den Praktiken von Amazon und anderen großen Branchenakteuren zu fördern.