micro ordinateur

Definition Mikrocomputer

Der Mikrocomputer ist ein veralteter Begriff, der gemeinhin als PC (Personal Computer) abgekürzt wird. Er bezieht sich auf komplexe Computergeräte, die für verschiedene Anwendungen verwendet werden. Dieser Name bezieht sich auf die Größe des Geräts, die seit der Entwicklung der ersten Modelle, die viel Platz einnahmen, erheblich zurückgegangen ist.

Der Mikrocomputer bezeichnet eine Computerstation

Ein Mikrocomputer besteht aus mehreren Komponenten, die bei allen Marken nahezu gleich bleiben. Im Mittelpunkt des Systems stehen ein Prozessor (Chip), ein Arbeitsspeicher (RAM) und ein Grafikspeicher sowie eine Speicherplatte (ROM) und ein Netzteil. Alles basiert auf einem integrierten Schaltkreis namens Motherboard. Computerbegeisterte können all diese Komponenten im Handel erwerben und sich ihren eigenen Mikrocomputer bauen.

Möglich wird die Nutzung eines Computers durch ein Betriebssystem, das als Grundlage für alle Programme dient. Die Schnittstelle kann über mehrere Peripheriegeräte gesteuert werden, darunter die Tastatur, eine Maus und insbesondere der Bildschirm. Ports (USB, HDMI) und Anschlüsse wie ein Ethernet-Ausgang, die Bluetooth-Verbindung oder der WLAN-Signalsensor ermöglichen die Erweiterung dieser Interaktion mit anderen Geräten.

Ein weiteres wichtiges Detail: Der Begriff Mikrocomputer ist nicht auf den PC beschränkt. Diese Computerarchitektur kann ein Smartphone, ein Tablet, einen Server und verschiedene Workstations bezeichnen. Tatsächlich haben aktuelle Mobiltelefone die gleiche Konfiguration wie ein Personal Computer. Dies gilt auch für Spielstationen und Taschenrechner. Darüber hinaus leitet sich der englische Begriff Computer genau von dieser Funktionalität ab.

Verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Mikrocomputern

In Privathaushalten werden Mikrocomputer für den persönlichen Gebrauch zu Bildungszwecken und zur Unterhaltung genutzt. Sie werden zum Ersatz für Kommunikationsgeräte. Diese Geräte dienen auch als Fernseh-, Kino- und Spielekonsolen. Derzeit arbeiten die meisten PCs mit einer Internetverbindung. Zusätzlich zu den vom Hersteller vorinstallierten Programmen wird Software vom Benutzer heruntergeladen. Letzterer kann auch Inhalte aus dem Internetnetzwerk beziehen.

Im professionellen Umfeld wird der Mikrocomputer für verschiedene Anwendungen eingesetzt, darunter auch für die Büroautomation. Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen sowie der Austausch per E-Mail oder zwischengeschalteter Kommunikationssoftware sind häufige Aufgaben. Einige Bereiche entwickeln spezifischere Programme. Computer werden beispielsweise zur Steuerung der Robotik in einer Fabrik eingesetzt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Anwendungen speziell für bestimmte Gewerke. Buchhaltung, Archivierung, Multimedia und verschiedene Aufgaben werden PCs anvertraut.

Manche Computer sind so programmiert, dass sie nahezu autonom arbeiten. Sie verfügen über Software zur Verwaltung eines umfangreichen Kommunikationsflusses. Dies ist bei Servern und Computerdatenbanken der Fall. Künstliche Intelligenz, insbesondere das Lernen durch die Maschine selbst, ermöglicht die Erweiterung von Funktionalitäten. Ein Mikrocomputer kann aufgerüstet werden. Es ist möglich, alle Komponenten auszutauschen, um mehr Rechenleistung und Speicher bereitzustellen.

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Die Geburt des Personalcomputers

Den Computer gibt es seit dem Aufkommen der Elektronik. Auf seine persönliche, verkleinerte Version mussten wir jedoch bis in die 1970er Jahre warten.

  • 1971: Die Erfindung des Intel 4004-Mikroprozessors markiert den Beginn der Entwicklung des Mikrocomputers. Die 1972 bzw. 1974 auf den Markt gebrachten Chips 8008 und 8080 stellten eine gewisse Rechenleistung bereit.
  • 1973: Der erste echte Mikrocomputer namens Micral wurde geboren. Dieses Jahr markiert den ersten Einsatz des Mikroprozessors. Im Gegensatz zu dem, was damals gemacht wurde, handelte es sich nicht um einen Bausatz.
  • 1974: Das Modell MCM/70 von Micro Computer Machines Inc. wird entwickelt. Es folgte der Altair 8800 von Micro Instrumentation Telemetry Systems (MITS), der ein kommerzieller Erfolg war. Es war gebrauchsfertig und wurde für rund 600 US-Dollar verkauft.
  • 1980er Jahre: Mikrocomputer werfen ein weites Netz aus. Neben Freizeitanwendungen werden sie zu Arbeitsgeräten und Lehrmaterialien an Universitäten.
  • 1990er Jahre: Es entstehen tragbare Versionen, sogenannte Personal Digital Assistants (PDAs). Sie gehen Smartphones voraus, die die gleiche Architektur verwenden, aber kompakter sind.

Es existieren mehrere Computerformate nebeneinander

Der Mikrocontroller galt als Vorfahr der Computer. Wie Raspberry Pi ist es ein PC, der eine einzige Karte verwendet. Dieses Format existiert immer noch, wird jedoch im elektronischen Lernen, beim Prototyping oder im Internet der Dinge (IoT) verwendet. Marken wie Arduino, Intel oder Particle sind in diesem Sektor vertreten. Mikrocontroller sind immer noch in Alltagsgeräten wie Smart-TVs oder vernetzten Kühlschränken verbaut.

Der Minicomputer ist ein Mikrocomputer, dessen Größe auf das Äußerste reduziert wurde. Vertreten durch das Modell PDP-8 aus dem Jahr 1965, erschien es in den 1960er Jahren, wurde aber 1980 an Universitäten in Mode. Damals wetteiferten die Hersteller um Einfallsreichtum, um das kleinstmögliche Modell herzustellen. Dies waren technologische Wunder, da Mikrocomputer einst „riesig“ waren. Ihr Gewicht erreichte eine Tonne und ihr Gehäuse nahm mehrere Kubikmeter ein. Der 12-Bit-PDP-8 sah aus wie ein Kühlschrank.

Computer nehmen derzeit wieder außergewöhnliche Dimensionen an. Das Quantenmodell ist praktisch fertig. Es ist das kompakte Äquivalent eines Rechenzentrums von der Größe einer ganzen Etage. Seine Rechenleistung ist verrückt. Mittlerweile sind Server oder Datenbanken wirklich autonome Einheiten, die mit minimalem menschlichen Eingriff funktionieren können. Diese Anlagen sind für die digitale Zivilisation so wichtig, dass der Ausfall einer von ihnen eine soziale Krise oder einen Börsencrash auslösen kann.