Facebook supprimera son onglet Actualités et cessera de payer les éditeurs pour les actualités

Facebook wird seinen News-Tab entfernen und Verlage nicht mehr für ihre Nachrichteninhalte bezahlen.

Im Jahr 2019 erlebte die Welt der sozialen Netzwerke einen bahnbrechenden Start: den von Facebook-Nachrichten. Diese mit großem Getöse angekündigte Initiative zielte darauf ab, die Online-Informationslandschaft neu zu gestalten, mit Verträgen im Wert von mehreren Millionen Dollar für renommierte Verlage wie dem Wall Street Journal, der New York Times und CNN. Das Ende dieses Abenteuers wurde jedoch für April 2024 angekündigt. An diesem Tag wird Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, die Seite von Facebook News sowohl in den USA als auch in Australien umdrehen und das Ende der kommerziellen Vereinbarungen mit unterzeichnen Nachrichtenverleger und schließt die Möglichkeit zukünftiger spezieller Produkte aus.

Dieser Rückzug ist nicht beispiellos. Facebooks Instant Articles hatten bereits ein ähnliches Schicksal erlitten, und der Wandel im Jahr 2022, der die Plattform in Richtung einer von Content-Erstellern gesteuerten Wirtschaft lenkt, hatte Hinweise auf diese Entwicklung geliefert. Als weiteres Zeichen dieser allmählichen Abkehr wurde die Ankündigung des Abgangs von Campbell Brown gewertet, der früher bei Facebook für Informationspartnerschaften verantwortlich war.

Als Facebook News ins Leben gerufen wurde, sollte es eine Reaktion auf die Erwartungen der Öffentlichkeit an qualitativ hochwertige Informationen sein und somit eine Rolle bei der Unterstützung von Journalismus und Demokratie spielen. Diese Richtung schien eine Reaktion auf eine Umfrage zu sein, die ergab, dass Facebook-Nutzer das Gefühl hatten, in ihrem Newsfeed keinen Zugang zu verschiedenen Informationskategorien wie Unterhaltung, Gesundheit, Wirtschaft und Sport zu haben.

Meta äußerte jedoch kürzlich eine andere Ansicht und argumentierte, dass Nachrichten weniger als 3 % dessen ausmachen, was in den Newsfeeds der Nutzer auf der ganzen Welt sichtbar ist, und nur einen winzigen Teil des Erlebnisses auf Facebook ausmachen. In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen beschlossen, seine Investitionen auf bei den Nutzern beliebte Formate, insbesondere Kurzvideos, umzulenken.

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Die Verleger bleiben jedoch nicht zurück. Meta ermutigt sie, weiterhin über ihre eigenen Facebook-Seiten zu posten und dabei Tools wie Reels und Werbestrategien zu nutzen, um Benutzer auf ihre Websites zu leiten.

Diese Entscheidung schließt eine Reihe teurer Lizenzvereinbarungen in bestimmten Regionen der Welt ab, beispielsweise in Australien, wo Facebook jährlich 70 Millionen US-Dollar in Vereinbarungen mit Medien wie Sky News Australia und News Corp. investiert hatte. Diese Vereinbarungen, die als Reaktion auf ein australisches Gesetz geschlossen wurden, das digitale Plattformen dazu verpflichtet, mit Medienunternehmen zu verhandeln, sind inzwischen abgelaufen.

Die Situation ist nicht auf Australien beschränkt. Im Jahr 2021 verbot Facebook nach einem Gesetzgebungsstreit kurzzeitig die Veröffentlichung von Informationen auf seiner Plattform, was nicht nur Nachrichtenseiten, sondern auch staatliche und gemeinnützige Organisationen betraf. In jüngerer Zeit kam es auch in Kanada nach der Verabschiedung ähnlicher Gesetze zu einer ähnlichen Sperrung von Facebook und Instagram.

Diese Reihe von Entwicklungen verdeutlicht die Spannungen und Herausforderungen in der Beziehung zwischen digitalen Plattformen und der Welt der Nachrichtenveröffentlichung und markiert einen bedeutenden Schritt in der sich entwickelnden Medienlandschaft und -politik der Social-Media-Giganten.