adresse email pirate

Wie kann ich überprüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse gehackt wurde?

Die Informationen sind gelinde gesagt sensationell: Das FBI hat gerade ein riesiges Netzwerk von Servern demontiert, die vom Emonet-Botnetz befallen waren. Diese Malware ist auf das Eindringen in E-Mail-Postfächer spezialisiert. Dieses Schadprogramm trägt zur Ausbeutung personenbezogener Daten bei. Lesen Sie stattdessen weiter.

Fast niemand ist vor Hackerangriffen sicher

Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hat kürzlich eine Operation eingeleitet, die ein ganzes globales Hackernetzwerk aufdeckte. Diese gemeinsam mit Deutschland, Frankreich und anderen Ländern durchgeführte Untersuchung deckt die Präsenz des Emonet-Botnetzes auf den größten Servern auf, insbesondere auf denen, die Ihre E-Mails verwalten. Das Ziel von Hackern ist es, vertrauliche Informationen abzufangen.

Wenn Sie kostenlose Dienste wie Gmail nutzen, könnten Ihre Daten gehackt werden. Keine Website, die elektronische Nachrichten anbietet, wurde verschont. Der Antiviren-Hersteller selbst erscheint in der sehr langen Liste der Betroffenen. FBI-Agenten erklärten außerdem, dass Emonet-Malware aus der Ferne deaktiviert werden kann. Außerdem haben sie genau das getan. Es besteht also eine gute Chance, dass die Polizei die Malware bereits von Ihrem PC vertrieben hat.

Regierungen müssen in der Lage sein, darauf zu reagieren

Die Operation zur Zerschlagung des FBI wurde mit Polizeibeamten verschiedener Nationen durchgeführt. Nachdem sie die befallenen Server bereinigt hatten, schickten sie Berichte an die Regierungen der betroffenen Länder. Neben den USA, Frankreich und Deutschland erhielten auch Holland, Kanada, Litauen und die Ukraine die vom amerikanischen Ermittlungsbüro bereitgestellte Datenbank.

A lire également  Warum Sicherheitsleinen und -plomben verwenden?

Trotz der Demontage und Deinstallation der Malware sind die gesammelten Informationen gefährdet. Dies ist ein weiterer Grund, sensible Informationen nicht per E-Mail oder über Messaging-Dienste zu übermitteln. In jedem Fall müssen Regierungen und Cybersicherheitsbehörden gehackte Kontoinhaber informieren. Wir sprechen von 4 Millionen E-Mail-Adressen.

Verfolgung der Präsenz des Botnet Emonet

Emonet ist eine auf Computernetzwerke spezialisierte Malware. Dabei handelt es sich um ein Computerprogramm, das nahezu autonom unzählige PCs infizieren kann. Experten schätzen, dass innerhalb von 9 Monaten 1,6 Millionen Arbeitsplätze von dieser Schadsoftware betroffen waren. Letzterer war für einen Schaden in Höhe von Hunderten Millionen Dollar verantwortlich. Ein sorgfältiger Scan kann sein Vorhandensein erkennen.

Emonet infiziert nicht nur Ihr Gerät. Er lud seine „Freunde“ ProLock, Ryuk, Egregor, Conti, Trickbot und QakBot ein, sich ihm anzuschließen. Manchmal stürzt das PC-Betriebssystem ab. Im besten Fall reicht eine einfache Neuinstallation. Es kommt auch vor, dass Viren heimlich agieren. Wie Katzen warten sie auf den richtigen Moment, um zu handeln. Offensichtlich zielt der Hacker hinter dieser Malware auf bestimmte Ziele ab, in diesem Fall auf vermögende Privatpersonen und Organisationen, die mit Geldern umgehen.

Besuchen Sie die Website „Have I Been Pwned“.

Das FBI stellte den Herausgebern von „Have I Been Pwned“ eine Liste von 4 Millionen E-Mails zur Verfügung, die vom Emonet-Botnetz betroffen waren. Wer also wissen möchte, ob sein PC befallen ist, muss diese Plattform besuchen. A priori sind fast 60 % dieser Terminals neue Computer. Bis heute hat die haveibeenpwned-Site 3 Millionen Nutzer.

Wenn sich bei der Überprüfung herausstellt, dass Ihre E-Mail infiziert ist, sollten Sie Ihr Passwort ändern. Da viele Benutzer die gleiche Formel in E-Mails, sozialen Netzwerken und praktisch überall verwenden, müssen sie alle geändert werden. Schließlich kann ein Keyword-Manager auch ein großartiger Verbündeter im Kampf gegen Piraten sein.